Gedanken zur Zahl Pi

Man kommt an ihr nicht vorbei, und die Unendlichkeit der Anzahl der Nachkommastellen ist einfach faszinierend. Wenn dann so eine Aussage kommt wie : „In der Zahl PI ist die komplette Bibel kodiert enthalten“, dann fängt man einfach an, darüber nachzudenken. Zusammen mit meiner Erfahrung mit der C#- Programmierung bietet sich einfach an, darüber mal länger nachzuforschen. Auf dieser Seite bekommen Sie ein Programm, mit dem Sie in die Lage versetzt werden, Ziffernkombinationen in den ersten 50 Millionen Nachkommastellen der Zahl PI zu finden.

Die Zahl Pi, die „Kreiszahl“, ist schon seit vielen tausend Jahren bekannt und stellt das Verhältnis zwischen Umfang und Durchmesser eines Kreises dar. Auf Wikipedia ist eine erschöpfende Erklärung dafür verfügbar.

Wer gerne mal selber Untersuchungen durchführen möchte, der kann diese Textdatei hier (>50 MByte!) herunterladen, die ich aus der im Internet frei verfügbaren kodierten Datei pi50.4.bin erzeugt habe. Sie enthält 50 Millionen Nachkommastellen von PI. Sie kann mit handelsüblichen Editoren dargestellt werden, falls diese mit 50 Millionen Zeichen umgehen können. Mehr Nachkommastellen führen einfach zu einer unangenehmen Unhandlichkeit. Und statistische Überprüfungen sind auf jeden Fall gut möglich. Eine etwas handlichere Datei ist diese hier mit 1 Million Nachkommastellen von PI.

Ein einfaches C#- Programm finden sie hinter diesem Link, den Visual Studio- Compiler starten Sie nach Auspacken der Zip- Datei mit Doppelklick auf die Datei „InvestigationsWithPI.sln“, das ausführbare Programm „InvestigationsWithPI.exe“ finden Sie im Ordner  „InvestigationsWithPI/bin/debug/. Dort könne Sie diese PI- Dateien laden und z. B. eine beliebige Ziffernkombination in PI suchen.

Wer dann mal meine Gedanken zur Statistik lesen möchte, der schaue sich diese pdf- Datei an. Allein um meinen Namen ASCII- codiert in der Zahl PI zu finden, muss man soviele Nachkommastellen von PI ausrechnen, dass das Universum- Alter nicht dafür ausreicht, diese zu berechnen und man benötigt, um diese abzuspeichern, Festplatten von einem Volumen, dass dem halben Erdvolumen entspricht. Viel Spaß beim Lesen.

Dann habe ich grade nach einem Hinweis eines Studenten zu diesem Thema sogar echte Internet- Fake- News zur Zahl PI gefunden. Da hat dann ein Herr Carl Thompson angeblich „bewiesen“, dass alle vorherigen Aussagen zur Zahl PI falsch seien und die richtige, seine richtige Zahl PI = 3,144 … lautet. Man lese diesen Unsinn auf der Thompson- Seite nach und meine Antwort darauf in dieser Datei.